Was ist eine Stop-Loss-Order?
Eine Stop-Loss-Order ist ein Begriff aus der Welt der Finanzen und Banking, speziell aus dem Bereich Aktien- und Wertpapierhandel. Die grundlegende Idee eines Stop-Loss-Auftrags ist es, Verluste zu begrenzen. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen Aktien, und der Marktwert sinkt danach. Um nicht zu viel Geld zu verlieren, setzen Sie im Voraus eine Grenze. Genau dafür ist die Stop-Loss-Order gedacht.
Wie funktioniert eine Stop-Loss-Order?
Funktionieren tut eine Stop-Loss-Order recht einfach. Als Anleger bestimmen Sie einen Preis, der unter dem aktuellen Marktwert liegt. Erreicht die Aktie diesen Preis, wird sie automatisch verkauft. Der Verkauf passiert zu dem festgelegten Stop-Loss-Preis oder zu einem Preis, der darunter liegt, wenn der Markt sehr schnell fällt.
Warum ist eine Stop-Loss-Order sinnvoll?
Der große Vorteil einer Stop-Loss-Order liegt im Schutz. Sie hilft, Ihre Verluste zu kontrollieren, ohne dass Sie ständig die Kurse im Blick haben müssen. Besonders in turbulenten Marktphasen kann dies beruhigen und vor starken Verlusten schützen.
Welche Risiken gibt es?
Allerdings gibt es auch Risiken. Manchmal fallen Preise nur kurz und erholen sich schnell wieder. Dank Ihrer Stop-Loss-Order wären Sie dann möglicherweise zu einem ungünstigen Preis ausgestiegen. Zudem kann bei starken Marktbewegungen Ihr Verkauf zu einem deutlich niedrigeren Preis erfolgen, als Sie festgelegt haben.
Beispiel für eine Stop-Loss-Order
Nehmen wir an, Sie kaufen eine Aktie zu 100 Euro. Um Risiken zu begrenzen, setzen Sie eine Stop-Loss-Order bei 90 Euro. Fällt die Aktie auf 90 Euro oder darunter, wird sie automatisch verkauft. Ihre Verluste bleiben begrenzt.
Fazit
Die Stop-Loss-Order ist ein wichtiges Werkzeug beim Handeln von Wertpapieren. Sie dient zum Schutz vor größeren Verlusten und bietet eine einfache Art der Risikokontrolle. Trotzdem sollten Sie beachten, dass auch eine Stop-Loss-Order nicht vor allen Risiken schützt und es wichtig ist, diese im Kontext Ihrer Gesamtstrategie zu sehen.